Mit der Schaufensterinstallation „3-2-1 meins“ (2008/10) des russischen Medienkünstlers und Gründungsmitglieds der St. Petersburger Künstlergruppe ÈMIRÇ (seit 2007) Igor Schestakow beginnt der D21 Kunstraum seine neue Ausstellungsreihe „Window Display Shows“. In dieser Reihe nutzen internationale Künstler die Schaufenster der D21 Kunstraums für eigens konzipierte Präsentationen ihrer Kunstwerke. Sie wenden sich damit direkt an die Passanten der Kreuzung Demmering-/ Odermannstraße.

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Kunstschaffende, Studierende, eine Schriftstellerin und Ökologinnen bilden die Besatzung des Floßes Visionerski Transport, das zur Buchmesse im D21 anlegt, um täglich ein Programm aus Lesungen, Performances, Vorträgen zu präsentieren. Kunstinstallationen berichten von einer Reise die Save flussabwärts.

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Life sciences: Der Titel der D21 LAB-Ausstellung und der gleichnamigen Rauminstallation bezieht sich auf den angelsächsischen Überbegriff jener Forschungsrichtungen, die sich mit der Vielzahl von Prozessen und Strukturen von und mit Lebenwesen beschäftigen. Dazu zählen die Disziplinen Medizin, Biochemie, Biophysik, Bioinformatik, Biodiversitätsforschung und Molekularbiologie bis hin zu Human- und Sozialwissenschaften. Besonders in der Pharmaindustrie oder bei den Disziplinen, die sich nicht als Biologie bezeichnen wollen oder können, ist die Verwendung dieses Begriff, neben Bio- oder Lebenswissenschaften, stark verbreitet. Dabei verschiebt sich der wissenschaftliche Anspruch des Benennens, Ordnens und Erklärens von der isolierten Betrachtung der Einzeldisziplinen auf das Leben als Ganzes. Diese Begriffsverschiebung bleibt nicht ohne Konsequenzen für unseren Umgang mit Leben und Körpern, als auch für die Organisation unseres Lebensraumes nach Maßgabe von Funktionalität und ihrer Optimierung.

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Rauschen und Flimmern gehören in einer durchgängig mediatisierten Umwelt der allgegenwärtigen Telekommunikationsmaschinen zum Grundbestand kultureller Erfahrung. Gleichzeitig handelt es sich um Wahrnehmungen, welche wir auch in der so genannten freien Natur, im Erleben von Bächen, Flüssen und Wäldern, machen können. Vom weißen Rauschen, über das Bildrauschen digitaler Kameras, vom urbanen Verkehrsklangraum bis hin zum ruralen Naturerleben, sind diese Phänomene als konstitutiver Teil unserer Lebenswelt anzusehen. Versucht man Rauschen und Flimmern nicht nur als negative Störungen des Übertragungsvorganges moderner Medien zu begreifen, sondern sie als eigenständige ästhetische Phänomene, als Erscheinen der Medialität von Medien (Dieter Mersch) selbst zu verstehen, eröffnen sich vielfältige Perspektiven produktiver Nutzung dieses Aspekts.

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“Was uns am besten verteidigt und uns sichert und uns erhält und am meisten beschützt vor Unglück und Schaden: das ist die Angst.” In dieser Sentenze des italienischen Meisters des Manierismus Agnolo Bronzino (1503-1572) kommt ein wesentlicher Antrieb zahlloser Leistungen der Menschheitsgeschichte, aber auch der Kultur- und Kunstgeschichte zum Ausdruck.

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