Wo soll das alles bloß hinführen? - Hovatovább

Eröffnung
Freitag, 27.02.2010, 19 Uhr

Ausstellungsdauer
28.02. –  20.03.2010

Künstler/innen
Rasmus Eulenberger, Philipp Hoch, Marie-Eve Levasseur, Peter Pettendi Szabó, René van Raemdonck, Pascal Renger, Csaba Szentesi und Ádám Ulbert

kuratiert von
Kata Krasznahorkai und Sebastian M. Kretzschmar

Als widersprüchlicher Ausdruck negativer Vorfreude beinhaltet die Frage „Wo soll das alles bloß hinführen?“ die Einsicht, Teil größerer Zusammenhänge zu sein. Das Resultat unseres heutigen Tuns verbirgt sich in der Zukunft. Wunsch und Begehren vermengen sich mit Ohnmacht und Ausgeliefertsein. Die Ahnung eines schlechten Endes schwingt dabei immer mit.

Acht KünstlerInnen aus Leipzig (DE) und Budapest (HU) haben sich – mit einem Blind Date vergleichbar – auf eine Ausstellungskooperation eingelassen. Sie spüren den Unwägbarkeiten zwischen Individuum und Gesellschaft, Kunst und Geschichte nach – auf der zaghaften Suche einer eigenen Verortung. Dabei bewegen sie sich in unterschiedlichen medialen Kontexten. Ob Malerei, Video, Fotografie oder Installation, die KünstlerInnen werden ihre verschiedenartigen Interessen und Praktiken in ein gemeinsames Ausstellungsszenario überführen.

Der Wille ist somit da, Möglichkeiten zu nutzen und die dabei entstehenden Widersprüche in Kauf zunehmen. Ironisch gebrochen kalkuliert die Aussage die Enttäuschung ein: Wo soll das alles bloß hinführen?

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projektes “1989 – Balaton” der Európai Kulturális Alapítvány, Budapest, in Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, dem D21 Kunstraum Leipzig und der 2B Galéria Budapest statt und wird durch Nemzeti Civil Alapprogram gefördert.

Gefördert durch

Nemzeti Civil Alapprogram

Zurück