Eröffnung: 30. August 2019 | 19 Uhr 

Ausstellungsdauer: 31. August bis 15. September 2019

Künstler*innen: Carolina Pérez, Muriel Gallardo Weinstein & Felipe Cusicanqui

Kuratorische Betreuung: Teobaldo Lagos Preller

Eine Ausstellung von Temporal Art Projects

Dieses Projekt wurde von der Kulturabteilung des Außenministeriums der Regierung der Republik Chile – DIRAC gefördert, und mit der freundlichen Unterstützung der Botschaft der Republik Chile in Deutschland realisiert.

Die Wanderausstellung schlägt eine Auseinandersetzung mit Fragen der Migration, des Wohnraums und des kreativen Prozesses vor. In Zeiten der Beschleunigung und der globalen Krise, setzen sich die drei in Berlin lebenden  chilenischen Künstler*innen Felipe Cusicanqui, Muriel Gallardo Weinstein und Carolina Pérez unter der kuratorischen Leitung von Teobaldo Lagos Preller mit geteilten Fragen auseinander: Wie konstruieren wir Identitäten, verändern sie, stellen sie dar? Welche sind die Wohn- und Lebensweisen die daraus entstehen? Welche Ebenen der Raumerfahrung bieten uns Schutz, Selbstrepräsentation und Darstellungsmöglichkeiten?

Die Fragen boten eine Grundlage, um eine kollektive Recherche zu initiieren, die eng mit der eigenen künstlerischen Arbeit verbunden ist. Schutz vor Kälte und Hitze, vor von innen und außen bedingten Risiken, Grenzen für Intimität und Identität zu setzen; diese sind die Elemente der Ausstellung.

Das Leben im Migrationsprozess umfasst viele Formen der Identitätsdefinition, von Kleidung bis zu anderen Formen des Selbstschutzes: Hütten, Lager und Unterkünfte, Häuser und Wohnungen stellen also unterschiedliche Praktiken, Wohnweisen und Strategien der Selbstdarstellung dar. Das Subjekt der Migration produziert den Raum, in dem es lebt. Er wird daher und dadurch ein Körper, der sich nach seinem Werden sehnt, der ihn imaginiert, konstruiert und neu präsentiert.

Eröffnung: Donnerstag, 16. Mai 2019, 19 Uhr (mit einer Performance von Till Gathmann)
Ausstellungsdauer: 17. Mai bis 23. Juni 2019
Rahmenprogramm: Kuratorische Führungen inkl. Künstlergespräch: 25. Mai & 08. Juni, 16 Uhr;  
Animationsfilmprogramm Broken Lines (kuratiert von Su Arnold), 25. Mai, 20 Uhr, Cineding (Karl-Heine-Straße)
Künstler*innen: Till Gathmann, Lotte Geeven & Yeb Wiersma, Anne Hofmann, Damaris Kerkhoff, Stefan Schleupner, titre provisoire, Katharina Zimmerhackl
Kuratorin: Katharina Zimmerhackl
Assistenz: Ariane Graf
 
„Hilfskonstruktionen, erdacht um das Material zu organisieren und es,
wenn schon nicht durch den simplen Mechanismus von Ursache und Wirkung,
so durch dieses System ineinandergreifender Schichten von dir abzutrennen.
Form als Möglichkeit, Abstand zu gewinnen.“ (Christa Wolf, Kindheitsmuster)
 

Die Ausstellung Hilfskonstruktionen untersucht das Verhältnis von Politik und Ästhetik anhand einer formalen Metapher – der Linie. Die Linie verweist in ihrer Bedeutung auf verschiedene Aspekte. Sie stellt die Verknüpfung zweier gegebener Punkte her und beschreibt die Entstehung eines zweidimensionalen Raumes, die Herstellung der Grenzen und Umrisse eines Gegenstandes. Aus dem Stillstand des Punktes entsteht die strukturbildende Linie und beginnt ein Verhältnis zwischen den Punkten, zwischen den Gegenständen, herzustellen. Die Linie ist auch ein Ort, an dem Form- und Sinngebung zusammentreffen, an dem durch formale und visuelle Grenzziehungen Bedeutung entsteht. Die Linie verschränkt formale Abstraktion und inhaltliche Bestimmung.

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Eröffnung: 19. April 2019, 18 Uhr
Ort: Centro Bahía, Calle Santuario 21, Emboque de Regla, Havanna, Kuba

Diego Vivanco ist Artist-in-Residence in Havanna, Kuba. Die zweimonatige Residenz ist Teil des Künstler*innen-Austauschprogramms zwischen Hanvanna und Leipzig, einem Gemeinschaftsprojekt des D21 Kunstraum e. V. und der Ludwig Foundation of Cuba.

Die Ausstellung "Palabras Clave" entstand in Kooperation mit dem kubanischen Künstler Felipe Dulzaides und findet im Centro Bahía im Havannaer Stadtteil Regla statt. Sie ist Teil der Havana Biennial 2019.

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