Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte Leipzig-Grünau im internationalen Vergleich

Zwischen Planung und Realität der Großwohnsiedlungen entfalten sich bis heute weltweit Debatten: Lebt im Plattenbau die Utopie von der Gleichheit aller Menschen, wie sie vor allem in der DDR propagiert wurde? Wie kann diese Erzählung für die Zukunft fortgeschrieben werden? Und können diese Siedlungen Antworten darauf geben, wie die Wohnungsfrage zu lösen ist und ob das Experiment geplanter Urbanität gelingen kann?

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Website: raster-beton.de

Zeitraum: 17. Juni bis 31. Juli 2016

Eröffnung: 16. Juni, 19 Uhr, im D21 Kunstraum

Orte: D21 Kunstraum und Leipzig-Grünau

Veranstalter: D21 Kunstraum Leipzig e. V.

Beteiligte Künstler_innen: Bruit du Frigo (F), zukunftsgeraeusche (D), Folke Köbberling (D), Julischka Stengele (A), Daniel Theiler (D), Margret Hoppe (D), Andrea Pichl (D), Laurent Kronental (F), Ginan Seidl und Ray Peter Maletzki (D), Anne-Valérie Gasc (F) und weitere

Website mit mehr Infos: raster-beton.de

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Das Festival RASTER : BETON betrachtet Architektur und das Leben in Großwohnsiedlungen aus der Perspektive zeitgenössischer Kunst.

»Jeder Platz braucht Zeit, um ein Ort zu werden« Dieser Satz von Oswald Mathias Ungers ist zugleich Entschuldigung und Zustandsbeschreibung von Großwohnsiedlungen weltweit. Entstanden sind sie aus dem Geist der Moderne unter divergierenden kulturellen, politischen und räumlichen Bedingungen, jedoch nach ähnlichen konstruktiven Methoden und stadtplanerischen Leitbildern.  2016 jährt sich die Grundsteinlegung Grünaus zum 40. Mal – ein idealer Zeitpunkt, sich der „Platte“ als ästhetisches und konstruktives Element, als Wohnraum und Symbol und ihren sozialen und politischen Zuschreibungen und Zukunftspotentialen in einer wachsenden Stadt wie Leipzig zu widmen.

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