Katalog »England ist nicht die einzige Insel der Welt – Klaus Hähner-Springmühl«

Klaus Hähner-Springmühl (1950-2006) galt in den 1980ern als „Enfant terrible“ der oppositionellen Kunstszene der DDR. Seine gestische, nicht-figurative Malerei und rabiaten Fotocollagen, seine chaotischen Performances und Improvisationskonzerte ##break## öffneten vielen die Enge des von der DDR hofierten Kunstverständnisses hin zu einer neuen Experimentierfreude und Kompromisslosigkeit.

Im Sommer 2009 widmete der D21 Kunstraum dieser heute fast vergessenen Künstlerlegende eine Ausstellung („Klaus Hähner-Springmühl: England ist nicht die einzige Insel der Welt“) mit zahlreichen Werken aus seinem Nachlass und weiteren Arbeiten von Erich-Wolfgang Hartzsch, Frank Raßbach und Karin Wieckhorst. Am 19. Januar 2011, Hähner-Springmühl wäre an diesem Tag 61 Jahre alt geworden, präsentiert der D21 Kunstraum in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig die Abschlusspublikation zur Ausstellung mit einem Text zum Künstler, Beschreibungen der damals ausgestellten Werke (Bilder, Collagen, Publikationen, Filme, Konzertaufnahmen) in Wort und Bild und ausführlichen Übersichten zu Aktionen, Publikationen und Ausstellungen Hähner-Springmühls.

England ist nicht die einzige Insel der Welt | Klaus Werner Springmühl D21 Kunstraum Leipzig, 2010, Auflage 200, 24 Seiten, zahlreiche S/W-Abbildungen


 

Texte: Michael Arzt

Fotos: Denis Bury, Erich-Wolfgang Hartzsch, Michael Moser, Karin Wieckhorst
Gestaltung: Philipp Neumann / M21N

Preis: 10,- €

Die Publikation kann bestellt werden: Kontakt

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