Eröffnung: Donnerstag, 26. März 2015, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. März bis 3. Mai 2015

Öffnungszeiten: Fr – So, 15 bis 19 Uhr

Künstler: Amaia Gracia Azqueta, Antonio Barea, Pau Figueres, Ibai León Azcarate, Sandra Montero, Eriz Moreno Aranguren, Juan Pablo Ordúñez

Kuration: Ines Bermejo

Das Ausstellungsprojekt „Wo wir sind / Donde estamos“ setzt sich im Rahmen des neuen D21-Formates „Kuratoren-Lab“ mit diesen Fragen exemplarisch anhand zweier Ausstellungen mit Künstler_innen aus Bilbao und Künstler_innen aus Leipzig auseinander. Dazu werden jeweils acht künstlerische Positionen in der jeweils anderen Stadt gezeigt, die sich mit dem Thema der Verortung beschäftigen. Hier beziehen sich die künstlerischen Positionen jedoch nicht alleinig auf physische Entstehungsorte, sondern sie thematisieren gerade auch unser Agieren in hybriden Wirklichkeiten und unsere Vorstellungen von verschiedenen Orts- und Raumrealitäten wie sie sich u.a. in Kultur und Wissenschaft entwickeln.

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Ausstellungsdauer: 07.02. – 22.02.2015

Eröffnung: Freitag, den 06.02.2015, 19 Uhr

Performance: 07. Februar 2015, 20 Uhr: Performance „Tischgespräch“ (Voranmeldung erbeten unter anmeldung@d21-leipzig.de)

Finissage: 22. Februar 2015, 17 Uhr: Finissage mit Performance „Wenn du mich nicht verstehst, verstehst du
mich vielleicht besser als wenn du mich verstehen würdest“
Die Performance zur Finissage muss wegen Krankheit leider ausfallen!

Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag – Sonntag, 15–19 Uhr

Künstler_innen: Nicole Schmid und Barbara Hauser

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Zeitraum: 15.01. - 01.02.2015
Projektionszeiten: Mo-So, 18:00-24:00
Künstler: JG (Franziska Junge, Tino Geiss)

Manekineko
Winkende Katzen. Sie stehen in der ganzen Welt auf Fensterbrettern, in Schrankwänden und Ladeneingängen. Sie bewegen unablässig ihren Arm, monoton wiederholend. Eine kurze Bewegung. Arm rauf, Arm runter. Mit stoischer Gelassenheit verweilen sie in ihrer Einfachheit. Sie holen den Besucher, den Vorbeiziehenden, den Flaneur des Alltags hinein oder verabschieden ihn. Sie sind Zeichen für Erfolg, Glück, Gnade, Hoffnung. Gleichzeitig zeigt ihre sisyphoshafte Bewegung die Begrenztheit der Erfüllung dieser. Ein Augenblick genügt, um sie aus der Ferne wahrzunehmen. Vorbeifahren. Kein Versenken, kein Verweilen. Manekineko winkt - Glück für Lindenau, Hoffnung für Leipzig.

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Ausstellungsdauer: 21.11. – 07.12.2014

Eröffnung: Donnerstag, den 20.11.2014, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Donnerstag – Sonntag, 15–19 Uhr

Ort: D21 Kunstraum Leipzig, Demmeringstr. 21, 04177 Leipzig

Am Donnerstag, den 20. November 2014, eröffnet um 19 Uhr im D21 Kunstraum Leipzig die Ausstellung »11-11 Quanten Tunnel Surf Report« des Leipziger Künstlers Felix Zocher. Ihn interessiert wie die Betrachter der Ausstellung Kunstsysteme lesen und was das »Lesen« dieser Systeme mit abergläubischem Denken verbindet. Das heißt konkret: Welche Gemeinsamkeiten haben Uri Geller und der Blitze werfende Göttervater Zeus? Was haben Ballons mit der Skinner Box von Koichi Ono gemeinsam? Und warum ist ein verunsichertes Publikum manipulierbarer? Felix Zocher möchte mit seiner Ausstellung einen Möglichkeitsraum schaffen, der in seiner Offenheit das richtige Setting bietet, um sich zu fragen, wann eine Assoziation zur Handlung führt und wodurch die Selbstbemächtigung zum Aberglauben wird.

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Eröffnung: Freitag, den 03.10.2014, 19 Uhr
Workshops: 23.10. – 25.10.2014

Ausstellungsdauer:  04.10. – 02.11.2014

Künstlerinnen: Francis Hunger, Kernel, Pil and Galia Kollectiv, Sebastian Schmieg, Jonas Lund und Johannes P Osterhoff

Kuratorinnen: Lena Brüggemann und Hannah Sieben

Aktenschränke, die eine Fläche größer als die Europas bedecken – das wäre die Masse der Daten, die die NSA gesammelt hat, wenn sie zu Papier gebracht würden. Dieses Bild lässt die Ausmaße der Enthüllungen von Edward Snowden sichtbar und begreifbar werden. Der Aufschrei der Öffentlichkeit hielt sich in Grenzen, und der Großteil der Menschen hat am eigenen Umgang mit Daten nichts geändert. Denn Daten und ihre Verwaltungs- und Verwertungsstrukturen sind zumeist unsichtbar für uns, ihre Auswirkungen auf unser Leben werden kaum wahrgenommen, sie sind nicht greifbar.

Datenbanken durchdringen jedoch unseren Alltag mehr und mehr, sie sind an den elementarsten Handlungen der Menschen beteiligt. Durch ihre weitgehende Unsichtbarkeit und Unerzählbarkeit sind sie subtile Formen kollektiver Lenkung und Normalisierung. Gleichzeitig gibt es in den Sozial-, Kulturwissenschaften und der Kunst bisher nur wenig Diskussion darüber, was eine Datenbank als Form ausmacht.

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