Als widersprüchlicher Ausdruck negativer Vorfreude beinhaltet die Frage „Wo soll das alles bloß hinführen?“ die Einsicht, Teil größerer Zusammenhänge zu sein. Das Resultat unseres heutigen Tuns verbirgt sich in der Zukunft. Wunsch und Begehren vermengen sich mit Ohnmacht und Ausgeliefertsein. Die Ahnung eines schlechten Endes schwingt dabei immer mit.

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In Ihrer Diplomausstellung wird Juli Sing drei Arbeiten zur Ästhetik der dressierten Natur zeigen. Das gedankliche Konstrukt des Begriffes Natur ist historischem Wandel ausgesetzt. Nach den Erfordernissen der heutigen Freizeitgesellschaft besitzt Natur längst nicht mehr nur einen landwirtschaftlichen Nutzen sondern muss obendrein ästhetische Werte aufweisen. Juli Sing untersucht in Ihren Arbeiten Konstruktionen und Erscheinungsbilder zeitgenössischer Natur im Zwiespalt zwischen Schönheit und Nutzbarkeit.

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Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Die aus der altgriechischen Philosophie stammende Aussage Heraklits er-hält im Zeitalter der Computernetzwerke neue Bedeutung. Enorme Investitionen in militärische Technologien und Forschung sind ein gewaltiger Motor des Fortschritts. Der Grundstein des heutigen Internet wurde 1960 im Auftrag der US-Luftwaffe als ARPANET entwickelt. Als World Wide Web revolutioniert es seit fünfzehn Jahren unser Leben.

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