Eduard Klein ist Student der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (Klasse Muller). Unter dem Titel „ou mallon“ (οὐ mallon) zeigt er neben Zeichnungen und Videos simpel gehaltene Objekte. „Ou mallon“ ist eine altgriechische Floskel, die übersetzt in etwa „um nichts eher“ heißt. Es handelt sich dabei um eine Aussage, die die Philosophen des Skeptizismus zur Urteilsenthaltung nutzten. Der Auffassung der Skeptiker zur Folge besitzt jede These auch eine Antithese, die beide gleichermaßen Bestand haben, es kommt zu einem Gleichgewicht zwischen beiden Seiten, einer inneren Balance, aber es gibt keine evidenten Wahrheiten. Nichts soll sein, nichts muss sein - Gedankengänge, die auch für die künstlerischen Arbeiten von Eduard Klein zutreffen.

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Am 11. Juni ist es soweit: In Johannesburg eröffnet die erste Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Jenseits eingeübter Vorurteile werfen wir mit einer Ausstellung südafrikanischer Videokunst einen Blick auf das Austragungsland Südafrika und seine Videokunstszene – „private viewing – South African Video Art“ eröffnet pünktlich zum ersten Spieltag.

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Der D21 Kunstraum widmet sich in einer Ausstellung im Mai 2010 dem Phänomen der Art Zines – Künstlerpublikationen im Magazinformat, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen entweder gedruckt oder als Onlineversion im Netz erscheinen. So unterschiedlich wie ihre Macher sind auch Inhalte und Gestaltungsansätze. Häufig werden für eine Ausgabe eigene oder gefundene Fotos, Zeichnungen und Texte neu zusammengefügt. Schwarz/weiß – in Farbe, geheftet – gebunden, schnell kopiert oder in mühevoller Handarbeit – die Hefte sind Kunst. Und Kult.

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Als widersprüchlicher Ausdruck negativer Vorfreude beinhaltet die Frage „Wo soll das alles bloß hinführen?“ die Einsicht, Teil größerer Zusammenhänge zu sein. Das Resultat unseres heutigen Tuns verbirgt sich in der Zukunft. Wunsch und Begehren vermengen sich mit Ohnmacht und Ausgeliefertsein. Die Ahnung eines schlechten Endes schwingt dabei immer mit.

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In Ihrer Diplomausstellung wird Juli Sing drei Arbeiten zur Ästhetik der dressierten Natur zeigen. Das gedankliche Konstrukt des Begriffes Natur ist historischem Wandel ausgesetzt. Nach den Erfordernissen der heutigen Freizeitgesellschaft besitzt Natur längst nicht mehr nur einen landwirtschaftlichen Nutzen sondern muss obendrein ästhetische Werte aufweisen. Juli Sing untersucht in Ihren Arbeiten Konstruktionen und Erscheinungsbilder zeitgenössischer Natur im Zwiespalt zwischen Schönheit und Nutzbarkeit.

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