Zeitraum: 8. September bis 15. Oktober 2017

Eröffnung: 07. September 2017, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, 15 bis 19 Uhr

Künstler_innengespräch: 11.09.2017, 19 Uhr
Filmscreening: 12.09.2017, 19 Uhr, Richard Wagner Hain (bei Regen im D21 Kunstraum)

Kuratorin: Montserrat Rojas Corradi

Künstler_innen: Agencia Borde, Sebastián Calfuqueo, Claudia Del Fierro, Francisco Huichaqueo, Leon & Cocina, Emanuel Mathias, Mil M2, Marcela Moraga, Martha Rosler, Nicolás Rupich, Luise Schröder

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Eine Filmreihe des D21 Kunstraum
kuratiert von Lena Brüggemann und Clemens von Wedemeyer

Filmvorstellung: 12.09.2017, 19:30 Uhr

Film 1: Claudia del Fierro – El Complejo
Film 1: Francisco Huichaqueo – Mencer Ñi Pewma

Zum Gespräch: Francisco Huichaqueo & Montserrat Rojas Corradi

Ort: Richard Wagner Hain (bei Regen: D21 Kunstraum)

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STADTTFINDEN Festival bildet Auftakt zur Entwicklung der Glasfabrik Leipzig.

Zeitraum: 01. bis 10. September 2017

Detaillierte Angaben zum Festivalprogramm und zu den Projekten findet Ihr hier.
Alle Informationen zu dem Festival und der Glasfabrik findet Ihr auch unter www.glasfabrik.org und www.facebook.com/GlasfabrikLeipzig sowie bei Instagram unter glasfabrik_leipzig.

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Liebe Freund_innen des D21 Kunstraum,

mit dem Format D21/LAB bietet der D21 Kunstraum Leipzig Einzelkünstler*innen oder Künstlergruppen ein Experimentierfeld für eine Präsentation eigener, außergewöhnlicher Ausstellungsprojekte. Dazu laden wir ein, sich für eine spannende Ausstellung bei uns zu bewerben. Wir bieten zudem kuratorische und technische Unterstützung und übernehmen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Bis zum 15. September 2017 könnt ihr Euch noch bewerben.

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Themenfokus 2017 im D21 Kunstraum

Der Aufstieg nationalistischer Strömungen, der Brexit, Trumps Executive Orders, das Referendum zur Verfassungsänderung in der Türkei – zurzeit verschieben sich weltweit soziale Übereinkünfte und Rechte. Recht reflektiert unsere Vorstellung von Gesellschaft, unsere Werte. Doch es beruht auf Pfeilern, die durch die Globalisierung und Digitalisierung zunehmend instabiler wirken: auf Territorium, fester Identität und Eigentum. Der Krise unseres Rechts mit agressivem Nationalismus

und geschlossenen Grenzen zu begegnen, löst die Widersprüche nicht auf. Die Welt wird mehr und mehr von globalen Akteuren wie supranationalen Organisationen und NGOs bestimmt. Zudem beherrschen technische Normen und Standards, die in Expertengremien entschieden werden, unseren Alltag.

Das Programm des D21 Kunstraum sucht 2017 in einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen nach neuen Formen und Praxen von Recht. Damit wollen wir eine Auseinandersetzung anregen, wo und durch wen heute Recht geschaffen und durchgesetzt wird und wie Gesetze materiell werden.

In den letzten Jahren hat, unter anderem von dem Theorien Bruno Latours und Donna Haraways beeinflusst, in der Kunst eine intensive Auseinandersetzung mit einem Denken stattgefunden, das sich von der Unterscheidung in Subjekt und Objekt verabschiedet. Diese Unterscheidung ist für unser bisheriges Konzept von Recht substanziell. Das Rechtssubjekt, im 19. Jahrhundert explizit als weiß und männlich definiert, beruht auf Ausschluss, auf der Delegitimierung von anderen Stimmen. Der Subjektstatus hat sich durch gesellschaftliche Kämpfe ausgedehnt auf Frauen, „Minoritäten“ und in einigen Ländern inzwischen auch auf Flüsse oder die Natur an sich.

Doch nach wie vor schließt er eine Vielzahl von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren aus.  

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