Der Bau der Intrige – Über Filme die was machen

##english Version below##

Filmvorführung: 29.11.2017, 18:30 Uhr

Tentative Matters
Filme von Oraib Toukan und Dox Box, ausgewählt und vorgestellt von Marianna Liosi

Ort: Luru-Kino in der Spinnerei, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig

Eine Filmreihe des D21 Kunstraum
kuratiert von Lena Brüggemann und Clemens von Wedemeyer

„Der Bau der Intrige – über Filme, die was machen“ lotet die Möglichkeiten eines aktivistischen Kinos aus. Der Status bewegter Bilder und ihre Autorität des Bezeugens war noch nie so in Frage gestellt wie heute. Die Demokratisierung der Schöpfung von Bildern, dank der besseren Zugänglichkeit der Produktionswerkzeuge – tragbarer technologischer Geräte – und der Vertriebskanäle – des Internets und der sozialen Netzwerke – hat nicht dazu beigetragen, die Realität besser zu verstehen. Marianna Liosi zeigt Filme von Oraib Toukan und Dox Box. Die Filme beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem emanzipatorischen und reaktionären Potential von Bildern in Bezug auf soziale, politische und wirtschaftliche Bedingungen, die sie hervorbrachten und mit dem Blick auf sie. Darüber untersuchen die Videos den Beitrag visueller Spuren zur Rekonstruktion und zur Erinnerung an die Realität.

Marianna Liosi ist freie Kuratorin und lebt in Berlin. Sie hat Ausstellungen, Filmreihen und Workshops kuratiert. Unter anderem: »Regarding Spectatorship: Revolt and the Distant Observer«, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin (2015); »Leisure Complex«, Savvy Contemporary, Berlin (2014); »When spectators work, workers observe«, Kunsthuis SYB, Beetsterzwaag, Niederlande (2014). Ihr Artikel »Human rights and the internet from a curatorial perspective: reflections on the show Regarding Spectatorship: Revolt and the Distant Observer.« ist kürzlich auf opendemocracy.net veröffentlicht worden.

in Kooperation mit globaLE http://www.globale-leipzig.de/

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The status of moving images and their authority in showing evidences have never been so much in question as they are today. The democratization of images’ creation, thanks to the wider accessibility to the tool of production – portable technological devices- and the channels for distribution – the internet and social networks – have not contributed to provide a clearer understanding of the reality, rather, quite the opposite.

»When Things Occur« by Oraib Toukan and the series »Citizen with a Movie Camera« by Dox Box deal in different ways with the emancipatory vs reactionary potential of images in relation with the social, political and economic conditions that produced them and with the gaze looking at them. Furthermore, the videos aim to explore what kind of contribution visual traces are able to provide to the reconstruction and the recollection of the reality.

Gefördert durch:

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