Eröffnung: 30. Juli 2015, 19 Uhr

Ausstellungszeit: 31.07. – 26.08.2015

Ausstellungsort: BilbaoArte, Urazurrutia, 32. 48003 Bilbao, Spanien / www.bilbaoarte.org

Künstler_Innen: Yvon Chabrowski, Nina Döge, Wibke Rahn, Fabian Reimann, Eva Walker, Jonas Wilisch, Matthias Zielfeld

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Filmreihe des D21 Kunstraum Leipzig im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Klasse "Expanded Cinema" in Kooperation mit Clemens von Wedemeyer.

Datum: 7. Juli 2015, 20 Uhr
Ort: Luru Kino, Spinnereistraße 7, 04107 Leipzig

Neil Beloufa: »Kempinski« (2007)

Sun Ra: »Space is the Place« (1974)

Vorfilm: Irma Blumstock: »GATE« (2014) & »Rhapsody in Blue« (2014)

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Eröffnung: Donnerstag, den 11.6. 2015, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 12.6. – 12.7. 2015

Öffnungszeiten: Freitag – Sonntag, 15–19 Uhr und nach Vereinbarung

Künstler_innen: Sophie Aigner, Michael Bell-Smith, Josh Crowle, Harm van den Dorpel, Martin Kohout, Daniel Pauselius, Andrew Norman Wilson

Kuration: Lena Brüggemann / Kuratorische Assistenz: Christiane Fiebig

Die Ausstellung »Aufloesung \ Neuordnung« zeigt künstlerische Auseinandersetzungen mit der Ästhetik und Struktur einer digitalisierten Gesellschaft. Deren Werk- und Spielzeuge dienen als Impulse für eine neue künstlerische Sprache.

Zu sehen sind internationale künstlerische Positionen von Sophie Aigner, Michael Bell-Smith, Josh Crowle, Harm van den Dorpel, Martin Kohout, Daniel Pauselius und Andrew Norman Wilson. In ihren Arbeiten untersuchen sie die ästhetischen, sozialen und politischen Konsequenzen der auflösenden Kräfte und Ideologien, die eingebettet sind in die täglich von uns genutzten (internetfähigen) Geräte und Interfaces.

Die Nutzung von an Netzwerken angeschlossenen Geräten und die damit einhergehende Erfassung und Berechnung der Welt als Daten löst die Gesellschaft in kleine, kalkulierbare Entitäten. Durch die digitalen tools werden die Wertesysteme und Regeln der Moderne, ihre Aufteilung in Arbeit und Freizeit, Privatheit und und Öffentlichkeit erodiert und neue Werte naturalisiert. Die Ökonomien und Ideologien, die in der Nutzung von Interfaces, der digitalen tools materiell werden, bleiben indes verborgen – versteckt hinter der Oberfläche der Transparenz und Nutzerfreundlichkeit.

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Der Raum der Stadt ist nicht nur ein Ort des Konsums, des Verkehrs oder des Wohnens, immer ist er auch ein akustischer Raum: ein Netz von Klängen, Bewegungen und Rhythmen an der Schnittstelle von Öffentlichem und Privatem, Individuellem und Kollektivem, Geschichte/n und Gegenwart. Der von den friendly fire-Mitgliedern Melanie Albrecht und Michael Wehren herausgegebene Sammelband VERORTUNGEN/ENTORTUNGEN - URBANE KLANGRÄUME reflektiert unterschiedliche künstlerische Audio-Strategien im Umgang mit Stadträumen im Wechselspiel von Verortung und Entortung. Er dokumentiert die gleichnamige Ausstellung im Leipziger Kunstraum D21 und versammelt darüber hinaus weiterführende Interviews und Aufsätze, die sich mit den Verhältnissen von Audiokunst und Stadtraum auseinandersetzen. Die unterschiedlichen Beiträge vermessen die Möglichkeitsräume einer Politik des Sounds und fragen nach ihren kritischen Potentialen.

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